Bannnerwerbung
Bannnerwerbung
Bannnerwerbung
Bannnerwerbung
 
Über das Gütesiegel
Kriterien
Vermarktung
Kartenliste
Kontakt
Infos für Einzelhändler
Infos für Herausgeber
 

Hintergrund

„Ihr Guthaben beträgt 43 Minuten“, so eine Ansage auf einer Calling
Card, - das Guthaben jedoch endet bereits nach 27 Minuten.

Solche Erfahrungen machten Nutzer von Calling Cards in den vergangenen Jahren häufig und wenden sich mittlerweile vermehrt von den Karten ab.

Das Ethnotrade-Gütesiegel REAL MINUTES soll zukünftig anbieterüber-
greifend Calling Cards kennzeichnen, bei denen Minutenansagen und Gesprächsdauer übereinstimmen. Damit sollen Kunden für den Calling Card Markt zurückgewonnen werden, die sich bereits anderen Möglichkeiten
der Auslands-Telefonie zugewendet haben (Call Shops, Call-by-Call,
Pre-Selection, ...).

Abrechnungsmethoden bei Calling Cards
Der Calling Card Markt in Deutschland zeichnet sich durch eine Vielzahl von Produkten aus. Es gibt derzeit ca. 2000 Calling Cards mit unterschiedlichen Namen und Motiven.
Die Karten unterscheiden sich allerdings auch in anderer Hinsicht voneinander.

Tarife
Unter Tarifen versteht man bei Calling Cards den Minutenpreis für Telefonverbindungen.

Beispiel:
Beträgt der Tarif z.B. für Gespräche in die Türkei 10 Cent/ Minute, so könnte man mit einer Calling Card mit 10 Euro Guthaben exakt 100 Minuten in die Türkei telefonieren, sofern keine zusätzlichen Abrechnungsmethoden anfallen.

 

 


Erfolgskriterien für Calling Cards

Jahrelang galt folgende Regel für die Herausgeber von Calling Cards:

Umso höher die Handelsmarge und umso niedriger die Tarife,
desto größer war die Nachfrage bei Händlern und Kunden.

Dieser Regel folgend werden Calling Cards inzwischen mit Handelsmargen von bis zu 50% gehandelt, von denen der Endkunde bei einer Vielzahl von Shops 30% - 40 % bekommt. Viele Verkaufsstellen bieten demzufolge Calling Cards mit einer Wertbezeichnung von 5 Euro bereits für 3 Euro bis 3,50 Euro an.
Die Höhe der Handelsmargen und die sagenhaft günstigen Tarife sind allerdings nur durch den Gebrauch versteckter Abrechnungsmethoden (Verbindungsgebühren, Taktung, Servicegebühren sowie Gültigkeitsdauer) möglich.

Derzeit gilt für fast alle Calling Cards in Deutschland:

1. Der Kunde telefoniert weit kürzer als auf Plakaten und Ansagen angekündigt wird.

2. Der Kunde kann nicht mehr nachvollziehen, welche Gesprächsdauer mit welcher Calling Card möglich ist.

Ein Teil der Kunden nimmt die zusätzlichen Abrechnungsmethoden gerne in Kauf, solange er dafür auf diese Karten hohe Endkunden-Rabatte bekommt und die Tarife besonders niedrig angesetzt sind.

Ein anderer Teil der Kunden wendet sich allerdings frustriert von Calling Cards ab und nutzt andere Möglichkeiten der Telefonie (z.B. Call Shops, Call-by-Call, Pre-Selection,...).

Die Herausgeber und Händler von Calling Cards stellen an ihren Umsätzen zwar fest, dass sie immer weniger Calling Cards verkaufen, können diesen Trend allerdings nicht stoppen. Kunden können die „sauberen“ Karten, die keine Zusatzkosten enthalten, nicht von den anderen unterscheiden und verzichten so lieber gleich auf den Kauf.


Das Gütesiegel soll diese Entwicklung stoppen
Aufgrund der Tatsache, dass das Gütesiegel anbieterübergreifend vergeben wird, kann es einen hohen Bekanntheitsgrad bei Kunden und Händlern erreichen. Man kann davon ausgehen, dass bereits innerhalb eines Jahres Karten mit Gütesiegel einen Marktanteil von 10-20 Prozent in Deutschland erzielen werden. Somit kann die Kundenabwanderung von Calling Cards gestoppt werden.